Nachbarrecht

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Breugl

Das nachbarschaftliche Zusammenleben, also das Wohnen Zaun an Zaun oder Wand an Wand verläuft nicht immer harmonisch. Eine Vielzahl von Umständen und Ereignisse geben immer wieder Anlass zu ungewollten Konfliktsituationen, die es frühzeitig zu klären gilt, damit die nachbarschaftlichen Beziehungen nicht eskalieren.

Hierbei geht es um

  • Abstand von Lichtöffnungen,
  • Ableitung von Regenwasser,
  • Überbau,
  • Lärm,
  • Überhang von Ästen,
  • Blätter des Nachbarn,
  • der Qualm vom Grillplatz,
  • Grenzbepflanzung,
  • Leiterrecht und dergleichen,
  • mithin alle Belange zwischen Nachbarn, die nebeneinander wohnen, sei es in einem Miteigentumsanteil oder Reihenhaus oder angrenzendes Einfamilienhaus, wobei die Aufzählung eines Wegs abschließend ist.

In den meisten Bundesländern ist das private Nachbarrecht durch ein Nachbarrechtsgesetz geregelt, so auch in Baden-Württemberg. Es sind jedoch Fallgestaltungen möglich, wo das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) vorrangig die Regelungen beinhaltet oder das bundesrechtlich geregelte Bauplanungsrecht bzw. das landesrechtlich geregelte Bauordnungsrecht eine Rolle spielen können.

Das landesrechtlich geregelte Nachbarrecht im engeren Sinne weicht in den verschiedenen Bundesländern nicht unerheblich voneinander ab. Dies gilt z.B. für Abstandsregelungen und unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der Streitschlichtung, die nicht in jedem Bundesland zwingend ist.

Für Baden-Württemberg gilt insoweit das Gesetz über das Nachbarrecht (Nachbarrechtsgesetz) sowie die Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO).

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